news

Die Kinder von der School of Peace im Flüchtlingslager Nyumanzi lernen jeden Tag und sind stolz darauf

2 März 2017 - ADJUMANI, UGANDA

UgandaSudanSant'EgidioSchule des FriedensVincenzo Paglia

Erzbischof Vincenzo Paglia zu Besuch bei den kleinen Flüchtlingen in Uganda: "Das Himmelreicht ist wie diese Schule, denn Jesus möchte immer Frieden und niemals Krieg"

Teilen Auf

Sie lernen jeden Tag und sind stolz darauf, die ca. 1000 Kinder der School of Peace. Diese Schule wurde von der Gemeinschaft Sant'Egidio und der Diözese Arua im Flüchtlingslager Nyumanzi in der Region Adjumani in Norduganda eingerichtet.

Einige Kinder wurden dort im Lager geboren, andere haben mit eigenen Augen die Zerstörungen im Südsudan und die Flucht nach Uganda gesehen.
Dort leben über 700.000 Flüchtlinge aus dem Südsudan, ungefähr 170.000 davon allein in der Region Adjumani (Zahlen des UNHCR).

Das Leben im Lager von Nyumanzi ist schwierig. Die FLüchtingszahl steigt stetig, während die Versorgung nicht vollkommen gesichert ist. In dieser Lage ist die School of Peace eine konkrete Zukunftshoffnung für diese jungen Menschen, denn sie garantiert eine gute Bildung durch von der ugandischen Regierung anerkannten Unterricht und Prüfungen.

"Das Himmelreich ist wie diese Schule", sagte Erzbischof Vincenzo Paglia vor wenigen Tagen bei seinem Besuch im Lager von Nyumanzi, "denn Jesus möchte immer Frieden und niemals Krieg. Wer das Himmelreich suchen möchte, muss täglich die Schule des Friedens besuchen, zur Schule gehen und Freunde finden, die uns gern haben." Die Kinder haben auf die Worte des Erzbischofs mit Tänzen, Liedern und Gedichten zum Thema des Friedens geantwortet, die sie mit den Lehrern vorbereitet hatten.

Bei dem Besuch hat Vincenzo Paglia auch die Gemeinschaften Sant'Egidio von Adjumani, die die Schule von Nyumanzi unterstützt und Essen für die Schüler vorbereitet, und Delegationen aus anderen Städten Nordugandas getroffen. Der Erzbischof sprach seinen Dank aus: "Dieses Haus ist schön und groß, es bietet viel Platz und ist gastfreundlich. Doch das Schönste sind nicht die Steine, sondern eure Herzen und eure Hände, die gemeinsam den Ärmsten dienen!"