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"Altruistische" Masken, Solidaritätseinkäufe, Essen für Obdachlose und andere Hilfen: Sant'Egidio kämpft gegen Covid-19 an der Seite der Schwächsten

7 April 2020

Solidaritätchoronavirus

Bericht über weltweite Initiativen der Gemeinschaft, um den Vormarsch des Coronavirus zu stoppen

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An vorderster Front im Kampf gegen das Virus sind auch sie dabei: die Ehrenamtlichen. Es sind viele, auch wenn man sie kaum sieht: auf verstreuten Wegen sind sie unterwegs, halten die Regeln genauestens ein, um jede Gefahr zu vermeiden, für sich und vor allem für die Bedürftigen, denen es schwer fällt, sich zu schützen, wie das alle in diesen Tagen tun sollen.
Wir möchten von ihrem Einsatz berichten, denn während sich die Pandemie verbreitet, nimmt die Zahl der Hilfsweisen für die Ärmsten, die alten Menschen, die Obdachlosen und die Bedürftigen zu: vor allem werden Güter zum persönlichen Schutz wie Masken und Seife verteilt, die ersten Barrieren gegen das Virus.
In vielen Ländern kann man kaum Masken finden, zudem sind sie sehr teuer. Doch man darf nie resignieren und nicht zulassen, dass die Armen ohne Schutz bleiben.
Sicherheitsmaßnahmen, Ausgabe von Seite, Hygienemitteln, Masken, Anweisungen für Schutzmaßnahmen: in den Zentren von Sant’Egidio bieten die Ehrenamtlichen in diesen Tagen überall für Menschen diese Hilfen an, die kommen und Rat suchen. So werden die Herzen und die Orte verwandelt, aber nicht die Entschiedenheit, alle zu schützen.
In der Mensa von Sant’Egidio in Rom, in die man in geeordneter Reihenfolge eintritt mit auf dem Boden angegebenem Sicherheitsabsgtand, werden Masken an die Gäste verteilt. Dieselben Sicherheitsmaßnahmen werden in den anderen Mensen der Gemeinschaft eingehalten von Lucca bis Antwerpen, von Jakarta bis zu den Ernährungszentren in Mosambik.
Das Essen auf der Straße ist bei den Obdachlosen sehr beliebt. Bei der Ausgabe werden auch die Sicherheitsvorschriften zum Schutz vor Ansteckung erklärt. Wer keine Gelegenheit hat, sich die Hände zu waschen, bekommt flüssiges Desinfektionsmittel. Allen werden Masken ausgehändigt, zwei pro Tag, bis zum nächsten Besuch.


Der Bedarf ist groß, vielmehr riesig. Die Hilfe aller ist erforderlich. In Italien sind Hilfsgüter der chinesischen Gemeinschaften angekommen, die Masken für die Armen geschickt haben. Doch der Notstand dauert an, alle brauchen Hilfe. Daher wurde mehr oder weniger in allen Gemeinschaften auf der Welt mit der intensivern Produktion von Masken begonnen, wo es möglich ist mit Baumwolle. Sie werden "zuhause" hergestellt unter genauer Beachtung der Herstellungsvorschriften und Hygieneverordnung, die über Internet verbreitet werden. Oft helfen auch die beübten Hände der alten Menschen, während die jünderen Hände eine "Kunst" erlernen, die für sie bis vor kurzem unbekannt war.

Auch bei der Essensverteilung werden die Vorschriften genau eingehalten. Die Lebensmitteln werden in Portionen angemessen verpackt und ohne physischen Kontakt ausgehändigt.
Das Video führt nach Kiew in die Ukraine, wo die Hilfe für die Obdachlosen auch die Stadtgrenze überschreitet bis in die Wälder, in die sich die Ärmsten geflüchtet haben. Der Besuch der Freunde der Gemeinschaft an so abgelegenen Orten ist nicht nur eine Antwort auf die Not, sondern ein Trost und eine Botschaft, dass in dieser Zeit vor allem das eine brauchen: "Wir lassen euch nicht allein!"

 

In der Notlage des Coronavirus möchten wir niemanden allein lassen.

Daher brauchen wir jede Hilfe!
Online-Spende hier. Oder Bankverbindung: 
Gemeinschaft Sant'Egidio - IBAN DE71 7509 0300 0003 0299 99
Stichwort: "Notlage Corona"

(Spendenbescheinigungen möglich, dazu bitte Adresse angeben!)

Vielen Dank!

Artikel über die Hilfe von Sant'Egidio