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Wir vergessen das Volk der Rohingya nicht – die zweite Hilfslieferung von Sant’Egidio in den Flüchtlingslagern

22 Dezember 2017 - BANGLADESCH

Humanitäre HilfeRohingya

Bisherige Hilfe und geplante Projekte

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Die zweite Hilfslieferung von Sant’Egidio in den Flüchtlingslagern der Rohingya wurde in Übereinstimmung mit dem Besuch von Papst Franziskus in Myanmar und dann in Bangladesch durchgeführt. Durch die Spenden an die Gemeinschaft wurde diese weitere Hilfsaktion ermöglicht.

Alberto Quattrucci berichtet: „Die Hilfslieferung wurde in den Lagern verteilt, nachdem wir an verschiedenen Momenten des Papstbesuchs in Dhaka und vor allem am Treffen von Papst Franziskus mit kleinen Gruppen von Rohingyaflüchtlingen im Park des erzbischöflichen Hauses in Dhaka teilgenommen haben. Es waren wichtige Tage, auch um Aktivitäten für die Flüchtlinge durchzuführen auch in Zusammenarbeit mit internationalen und lokalen Organisationen.“
Sant’Egidio hat Hilfsgüter für den dringenden Alltagsbedarf, vor allem Medikamente und Lebensmittel in den Flüchtlingslagern verteilt, wo Cholera und Diphterie die schon dramatische Lager verschlimmert und es den Menschen an allem fehlt.

In den nächsten Monaten wird unser Einsatz auf drei Ebenen fortgesetzt:

- Unterstützung von zwei Lagerkrankenhäuseren in Shamlapur und Unchiprang in Zusammenarbeit mi MOAS (Migrant Offshore Aid Station).

- Einsatz im Rahmen der dramatischen Lage der Kinder, deren Zahl sehr groß ist in den Flüchtlingslagern (ca. 350.000 Minterjährige in 16 Ansiedlungen und in 15 Flüchtlingslagern). Mit der Vereinigung „We the Dreamers“ aus Bangladesch und der indonesischen Muhammadiyah wird bald eine Schule und ein Ernährungszentrum für die Kinder der Jamtholi eröffnet

- Zusammenarbeit mit der Caritas Bangladesch und der örtlichen Caritas von Cox’s Bazar (Verteilen von Kleidung, Decken und Lebensmittel aus Italien und anderen europäischen Ländern im Lager Leda)


Spenden:
Gemeinschaft Sant’Egidio
LIGA-Bank – IBAN DE71 7509 0300 0003 0299 99
BIC GENODEF 1 M05
Stichwort „Rohingya-Flüchtlinge“