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Migranten, es wurde zu lange abgewartet! Greifen wir die Worte des Papstes auf: Sofortige Evakuierung der Lager in Libyen, legale Migrationswege schaffen

24 Oktober 2021

Papst Franziskus
Humanitäre Korridore

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Die Gemeinschaft Sant'Egidio stimmt der großen Besorgnis von Papst Franziskus zu, die er heute beim Angelusgebet zum Ausdruck gebracht hat, was die Lebensbedingungen von Migranten betrifft, die in Libyen in Internierungslagern festsitzen. Es ist eine moralische Pflicht, aber auch die Pflicht der Verantwortlichen der Institutionen, an ihr schreckliches Leid zu erinnern, wie auch an das Leid so vieler anderer Menschen, die ihr Land verlassen mussten. Es muss dringend gehandelt werden, um sie zu retten - eine wirkliche Rettung ohne Rückführungen - und aufzunehmen, denn die Zeit vergeht, aber die Situation ändert sich nicht, was schwerwiegende Folgen für das Leben der Männer, Frauen und vielen Kindern hat.

Wir fordern daher, dass die Evakuierungsprozesse aus diesen Lagern beschleunigt werden und ganz allgemein "legale Migrationsmöglichkeiten" eingerichtet werden - wie es auch der Papst gefordert hat - und wie es humanitäre Korridore seit Jahren sind. Franziskus fordert uns zu Recht auf, "verantwortungsvoll" zu sein: Europa sollte Verantwortung übernehmen, indem es zeigt, dass es der Situation gewachsen ist und sein Versprechen einhält, "gemeinsame Lösungen" zu suchen, anstatt neue Mauern zu errichten. Sant'Egidio ist bereit, Migranten, die möglicherweise aus Libyen evakuiert werden, in Italien, Frankreich und Belgien aufzunehmen.

Die Worte des Papstes