Gedenken an die Kirche

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Gedenken an den Tod Gandhis, der 1948 in Neu-Delhi getötet wurde. Mit ihm gedenken wir aller, die im Namen der Gewaltlosigkeit Arbeiter für den Frieden sind.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch Samuel 7,18-19.24-29

Da ging König David hin und setzte sich vor dem HERRN nieder und sagte: Wer bin ich, Herr und GOTT, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher geführt hast? Weil das in deinen Augen noch zu wenig war, Herr und GOTT, hast du dem Haus deines Knechtes sogar Zusagen für die ferne Zukunft gemacht. Ist das eine Weisung, wie sie einem Menschen zukommt, mein Herr und GOTT? Du hast Israel auf ewig zu deinem Volk bestimmt und du, HERR, bist sein Gott geworden. Doch nun, HERR und Gott, verleih dem Wort, das du über deinen Knecht und über sein Haus gesprochen hast, für immer Geltung und tu, was du gesagt hast! Dann wird dein Name groß sein für ewige Zeiten und man wird sagen: Der HERR der Heerscharen ist Israels Gott! und das Haus deines Knechtes David wird vor deinen Augen Bestand haben. Denn du, HERR der Heerscharen, Gott Israels, hast deinem Knecht offenbart: Ich will dir ein Haus bauen. Darum fand dein Knecht den Mut, so zu dir zu beten: Ja, Herr und GOTT, du bist der einzige Gott und deine Worte sind wahr. Du hast deinem Knecht ein solches Glück zugesagt. So segne jetzt gnädig das Haus deines Knechtes, damit es ewig vor deinen Augen Bestand hat. Denn du, Herr und GOTT, hast es versprochen und mit deinem Segen wird das Haus deines Knechtes für immer gesegnet sein.

[Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, vollständig durchgesehene und überarbeitete Ausgabe © 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart - Alle Rechte vorbehalten]

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

David ist beeindruckt von der Liebe Gottes, von seiner Sorge um ihn und Israel. Aus seinem Herzen erhebt sich ein demütiges und tiefes Gebet: „Wer bin ich, Herr und Gott, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher geführt hast?" David weiß genau, dass alles in seinem Leben von Gott kommt. Obwohl er keine besonderen Verdienste vorweisen konnte, hat Gott ihn erwählt und zum Oberhaupt des Reiches gemacht, was ihm nun für eine „ferne Zukunft" bestätigt wird. David „setzte sich vor dem Herrn nieder." Das ist mehr eine innerliche Bewegung als eine physische. Anfangs findet er nicht einmal Worte, um dem Herrn angemessen zu danken, doch er weiß, dass der Herr treu ist und ihn nie verlässt. „Darum bist du groß, Herr und Gott. Ja, keiner ist dir gleich." Die Treue Gottes gegenüber seinem Volk ist die Grundlage für die Existenz und Berufung Israels: „Welches andere Volk auf der Erde ist wie dein Volk Israel? Wo wäre ein Gott hingegangen, um ein Volk für sich als sein Volk freizukaufen?" David ist voller Staunen, als er die Größe und Großzügigkeit Gottes betrachtet. Auch Mose sang ein Lied auf die Liebe Gottes zu Israel nach dem Durchzug durch das Rote Meer (Ex 15,11). Auch in den Psalmen (besonders Psalm 93-100) und bei den Propheten (Jer 10,6) wird sie besungen. David bittet den Herrn, dass er seiner Verheißung an Israel für immer Geltung verleiht. Diese Bitte ist so kühn, dass sich David selbst darüber wundert, während er sie ausspricht. Dann bekennt er, dass die Kühnheit der Bitte durch die göttliche Verheißung begründet ist. David wird nicht müde, das zu wiederholen. Er weiß, dass Gott der einzige Herr ist, der alles vermag und der auf ewig treu ist. Zwischen David und Gott ist eine Vertrautheit entstanden. Er darf um den Segen des Himmels für sich und für das ganze Volk bitten.